Selbstzahlerleistungen 

 

Ihre Krankenkasse tut, was sie nur kann. Deshalb bezahlt die Krankenkasse für sie jedes Jahr die normale Krebsvorsorgeuntersuchung. Die Krankenkasse bezahlt für Sie auch eine solide und ausreichende Schwangerenvorsorge. Sie erlaubt aber leider nicht alle möglichen Untersuchungen. Die teilweise neuen besseren Untersuchungen trägt Ihre Krankenkasse nicht.

Individuelle Gesundheitsleistungen (Igel) bieten wir Ihnen gerne an, damit auch Sie Zugang zu moderner Medizin erhalten. Haben Sie Fragen zu den verschiedenen Untersuchungen, sprechen Sie uns bitte an.

 

 

Vorsorge und Besseres

 

 

Vaginaler Ultraschall von Gebärmutter und Eierstöcken:

 

In der Vorsorge wird der Unterleib abgetastet. Kleinere Veränderungen können dabei häufig nicht ertastet werden, sie bleiben unentdeckt.  Der Ultraschall kann die Entdeckungsrate von Veränderungen an den Eierstöcken deutlich erhöhen.

Hier: Zystisch veränderter Eierstock, leicht im Ultraschall zu erkennen, kaum zu ertasten 

 

Ultraschall beider Brüste (Mammae):

 

Wie beim Unterleib: wer über die regelmäßige Tastuntersuchung hinaus eine höhere Sicherheit vor Veränderung in den Brüsten haben möchte, kann durch eine Ultraschalluntersuchung die Möglichkeit der Früherkennung erhöhen.

 

Moderner Abstrich vom Muttermund: 

 

Im sogenannten ThinPrep Pap Test werden mehr Zellen beurteilt und die Zellen werden besser aufbereitet, als beim herkömmlichen Abstrich. So kann der Zytologe, der den Abstrich beurteilen soll mit sehr viel größerer Genauigkeit Zellveränderungen vom Muttermund erkennen.

 

HPV Test:

 

Bevor bösartige Veränderungen am Muttermund entstehen können, muss eine Infektion mit Hochrisiko-Typen des Human Pappiloma Virus (HPV) vorliegen. Normalerweise kann die Körperabwehr die Ansteckung mit HPV innerhalb einiger Monate selbst unschädlich machen. Nur wenn die HPV Entzündung über längere Zeit bestehen bleibt, sollte der Abstrich vom Muttermund besonders kritisch beobachtet werden. Andererseits sind sie mit dem Ausschluss einer HPV Infektion fast sicher, am Muttermund gibt es keine Bösartigen Veränderungen.

 

Immunologischer Stuhltest:

Darmkrebs wird von den Krankenkassen zunehmend ernst genommen, deshalb bieten sie allen Menschen ab dem 55. Lebensjahr eine Vorsorge Darmspiegelung an (oder weitere Proben mit den bekannten Testbriefchen). Zwischen dem 50. und dem 55. Lebensjahr werden wie früher Stuhlproben auf Blut kontrolliert.

Möchten Sie bereits vor dem 50. Lebensjahr einen Test machen lassen? Möchten Sie eine aussagekräftigere und genauere Diagnostik als die normalen Stuhlbriefchen der Krankenkasse erlauben? Wir bieten Ihnen den immunologischen Stuhltest an. Die Untersuchung zeigt kleinste Mengen menschlichen Blutes an, falsch positive oder falsch negative Aussagen werden dadurch sehr viel seltener.

 

Blasencheck:

 

Bösartige Veränderungen der Harnblase nehmen in Deutschland bei Frauen ab 40 Jahren zu. (7000 Neuerkrankungen pro Jahr) Trotzdem wird in der normalen Früherkennung dieses Thema gar nicht beachtet.

Es gibt jetzt Früherkennungstests durch eine einfache Urinprobe. Diese Tests sind eine echte Erweiterung der Vorsorge.

 

 

 

 

sicher..........besser..........schwanger

 

Blutuntersuchung auf Toxoplasmose: 

 

Toxoplasmose ist eine häufige Erkrankung, sie wird durch Katzen(kot) und rohes Fleisch übertragen. Erwachsene durchstehen  die Erkrankung häufig ohne Krankheitszeichen. Eine frische Erkrankung in der Schwangerschaft könnte Ihr ungeborenes Baby schädigen. Eine frühzeitige Diagnose und ggf. dann eine Therapie können Ihrem Kind helfen.

 

Ersttrimesterscreening, 13 SSW:

 

Beim Ersttrimesterscreening wird ein Ultraschall vom Nacken des Kindes und bei Ihnen zwei Hormonbestimmungen durchgeführt. Durch dieses Verfahren erhalten sie eine persönliche Risikoabschätzung bezüglich möglicher Chromosomenstörungen und Fehlbildung Ihres ungeborenen Kindes

 

 

In unserer Praxis wird das Ersttrimesterscreening von Frau  G. Witte-Dietz durchgeführt.

 

 

AFP, 16 SSW:

 

Ein offener Rücken beim Kind geht meist mit einem erhöhten AFP Wert im mütterlichen Blut einher. Die AFP Wertbestimmung kann dieses Schicksal frühzeitig aufzeigen, danach ist zum Beispiel der Entbindungsweg zu entscheiden.

 

 

Abstrich auf B Streptokokken, 35 SSW:

 

Die Scheideninfektion mit B Streptokokken ist für sie eine harmlose Erkrankung. Sollte sich Ihr Kind bei der normalen Entbindung jedoch mit B Streptokokken anstecken, kann Ihr Baby schwer erkranken. (Lungen- und Hirnhautentzündung, Blutvergiftung) Bei Nachweis der Scheideninfektion muss direkt vor der Geburt eine Antibiotikumgabe erfolgen, dadurch wird Ihr Kind geschützt.

 

 

Vaginalabstrich und Kultur auf Pilze, 35 SSW:

 

Eine Pilzinfektion der Scheide kann ggf. nur durch eine Pilzkultur sicher ausgeschlossen werden. Ihr Kind könnte sich bei der normalen Geburt anstecken. Bei positiver Pilzkultur sollte man Sie vor der Entbindung entsprechend behandeln.

 

  

Akupunktur zur Geburtserleichterung 35SSW - 38 SSW:

 

Akupuntur (3 Anwendungen) kann die Eröffnungsphase der Geburt  verkürzen und erleichtern.

 

  

 

Ultraschall und 4 D Ultraschall auf Wunsch:

 

Sollten Sie und Ihre Familie einen Extraultraschall als "Babyfernsehn" wünschen, führen wir diesen gerne durch. Bitte melden Sie den Extraultraschall zuvor an, damit entsprechend Zeit eingeplant werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

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(Eine Ultraschalluntersuchung stellt eine Momentaufnahme dar. Aufgrund äußerer Bedingungen (zB. Adipositas, wenig Fruchtwasser) oder der Lage des Kindes können nicht immer alle Strukturen optimal einsehbar sein. Des weiteren sind nicht alle mögl. Erkrankungen des Kindes (zB. Chromosomenstörungen, Stoffwechselerkrankungen) im Ultraschall nachweisbar.)

 

(Die gewünschten Untersuchungen sind nach §12SGB nicht notwendig und gehören nicht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Die gesetzliche Krankenkasse wird die Kosten nicht erstatten)